Cisarias Corpshaus
Unser Corpshaus steht in der Münzstr. 8 im Zentrum Münchens. Cisaria konnte das Grundstück 1908 erwerben und mit einem gediegenen, damals avantgardistischen Neubau bebauen. Seitdem bildet das Corpshaus den Mittelpunkt des Corpslebens.
In der Endphase des zweiten Weltkriegs fiel das Corpshaus einer Brandbombe zum Opfer. Lediglich einige wenige Inventarteile konnten gerettet werden. Schon vorher wurden allerdings diverse wertvolle Objekte einschließlich der heute wieder verbauten Schmuckfenster des Glaskünstlers Paul Neu in Sicherheit gebracht.
Cisaria gelang es, Haus und Grundstück rechtlich unangetastet durch die schwierigen Zeiten des NS-Regimes und der rechtlich teilweise chaotischen Nachkriegsphase zu manövrieren, so dass das Corps bei seiner Rekonstitution im Jahr 1949 immer noch Besitzer des Grundstücks war, auf dem dann allerdings eine Ruine stand.
Im Jahr 1956 hatten die Cisaren vorrangig durch Spenden aus den eigenen Reihen wieder so viele Eigenmittel beieinander, dass man auch mit dem Grundstück als Sicherheit kreditwürdig war, und man sich so daran machen konnte, das Haus in der heutigen Form wiederaufzubauen. Heute ist es in seiner charakteristischen Fassadenbemalung denkmalgeschützt.
Cisarias Corpshaus
in der Münzstr. 8
Schräg gegenüber dem Corpshaus liegt das Hofbräuhaus.
Das Hofbräuhaus, vom Corpshaus aus gesehen
Unser Corpshaus hat sieben Geschosse. Keller, Parterre und erster Stock sind an eine Münchner Brauerei vermietet. Die vier Etagen darüber werden vom Corps genützt. Im zweiten Stock befinden sich Gesellschaftsräume, unter anderem der sog. "Kneipsaal".
Der Kneipsaal liegt zur Münzstraße hin. Im Rücken des Fotografen liegen ...
... Bar, Küche (rechts) und das Altherrenzimmer (links hinten)
Im dritten Stock liegen Arbeitszimmer und eher wohnliche Räume und eine kleinere Küche. Diese Räume sind allgemein zugänglich. Hier befindet sich auch eine große Terrasse.
"Wohnzimmer" und nach Süden ...
... unsere Terrasse im 3. Stock
Im vierten und fünften Stock liegen ca. zehn Wohnheimsräume, die Haushälterwohnung und der Paukboden, in dem das Fechten geübt wird.
Impressionen ...
... vom Paukboden und ...
... der Blick aus dem Paukboden in Richtung Alter Peter
In den Jahren 1995 und 2004 nahm Cisaria größere Renovierungsarbeiten vor, um das Haus an moderne Möglichkeiten und Erfordernisse anzupassen.
Wegen der Vermietung nennenswerter Flächen im Zentrum Münchens steht Cisaria wirtschaftlich solide da und kann es sich derzeit erlauben, von seinen Alten Herren einen nicht allzu hohen Jahresbeitrag einzufordern.
